Die BeeBase steht schon seit ihrer Gründung für Innovation am Arbeitsplatz. Das Arbeiten von einem beliebigen Ort der Wahl, stand daher schon früh im Fokus. Nun, da wir seit bereits mehr als einem Jahr beinahe in Isolation arbeiten, ist es an der Zeit für ein aufrichtiges Resümee der letzten Monate. In diesem Beitrag wollen wir unsere wichtigsten Erkenntnisse aus dieser Zeit mit euch teilen.

Die Challenge der Isolation

Wir alle wissen, dass die verteilte Zusammenarbeit nicht ganz so nahtlos verläuft, wie wenn alle im selben Raum sitzen. Dieser Herausforderung kann man jedoch mit einer offenen und kommunikativen Kultur sowie dem Einsatz entsprechender Tools entgegnen. Was wir bei BeeBase vielmehr unterschätzt haben, ist der Einfluss der stetigen Isolation. Man sieht sich beispielsweise einem Problem gegenübergestellt, das nicht einfach zu lösen ist. Während man dieses nun ständig in seinen Gedanken herumträgt und zu lösen versucht, gibt es keine Ablenkung. Getrieben durch den Druck, den man aufgrund pendenter Tasks hat, bleibt man hartnäckig am Schreibtisch sitzen. Es kommt keine Person aus dem Team, die einen – vielleicht auch etwas gegen den eigenen Willen – zum Kaffeetrinken nötigt und selber gönnt man sich im Moment ganz bestimmt keine Pause. Dabei wäre es gerade jetzt sehr hilfreich, etwas Abstand zu gewinnen. Nicht nur, weil man auf Distanz plötzlich neue Lösungsmuster erkennen kann, sondern vielmehr für die Psychohygiene. Die soeben beschriebene Person aus dem Team will einen schliesslich nicht einfach vom Arbeiten abhalten. Sie will einem ihr jüngstes Erlebnis vom Wochenende unter die Nase reiben. Fotos eines neuen Gadgets zeigen oder einfach nur den Frust der eigenen Pendenzen loswerden. Als Geschäftsführer hätte ich früher argumentiert, dass doch genau solche Ablenkungen vermieden werden wollen. Mittlerweile vermisse ich selbst aber solche Szenarien in meinem Arbeitsalltag. Es scheint, als fiele ein unscheinbares und doch mächtiges Instrument der Aufheiterung weg, wenn man über längere Zeit nur aus dem Homeoffice arbeitet.

Daraus resultierende Massnahmen

Aus dieser Erkenntnis starten wir nun ein Experiment. Immer, wenn jemand für sich eine kurze Pause einlegt, um den Kopf etwas frei zu kriegen, soll er mindestens einen Kollegen ebenfalls dazu auffordern. Auch wenn nur über Telefon oder Video, soll die Pause dann für lockere Gespräche genutzt werden können.

Was sich zudem für die Zeit nach der Pandemie klar herauskristallisiert, sind fix eingeplante Tage, wo wir uns als Team treffen werden. Dabei geht jeder wie gewohnt seinen Pendenzen nach, aber wir befinden uns im selben Raum und spüren einander, gehen zusammen Kaffee trinken und Mittagessen, teilen unseren Frust gleichermassen wie unsere Erfolge.

– Nino –

Published On: 24. Juni 2021 /