Der Tag X rückt näher – am 29. Juni geben wir unser Office ab. Nicht wegen Corona und nicht aus einer anderen Krise heraus. Einfach, weil wir es so wollen und wir darin den Fortschritt sehen. Wir wollen frei sein! Unser Arbeitsumfeld täglich neu wählen können – ob in einem Coworking-Space wie dem Home of Innovation oder am Strand zwischen zwei Surf-Sessions.

Klar ist nicht einfach alles besser durch das verteilte Arbeiten. Man spürt sich weniger, ist distanzierter. Es werden neue Anforderungen an die Zusammenarbeit sowie die Führung gestellt. Aber das ist nicht neu. Immer wieder wird der Mensch durch disruptive Veränderungen aus seiner Gewohnheit heraus gezwungen und mit neuen Umständen konfrontiert. Haben uns in der Vergangenheit solche Herausforderungen jemals eingeschüchtert? Natürlich nicht. Wichtig jedoch ist, dass man der neuen Situation mit dem nötigen Mass an Respekt gegenübertritt. Dass man sich die richtigen Fragen stellt und Antworten dafür bereit hält. In unserem Fall ist das ganz klar das Sicherstellen und fördern des Teamgeistes. Wie führen wir unsere Mitarbeiter? Wie arbeiten wir als Team zusammen? Wie spüren wir einander, trotz der Remote-Work-Philosophie und der damit verbundenen Distanz zueinander?

Das Arbeiten über Distanz selbst ist keine Herausforderung. Die Schwierigkeit liegt in den kleinen aber wichtigen Augenblicken, die plötzlich wegfallen. Es entsteht kein spontanes Gespräch bei der Kaffeemaschine oder beim Rauchen. Dafür gewinnen wir andere Vorteile wie den Wegfall des Arbeitsweges. Es entsteht also viel Zeit, die sich sinnvoll nutzen lässt.

Ein erster Ansatz: BeeBase Happenings

Ganz ohne persönlichen Kontakt wollen wir nicht sein. Zu sehr mögen wir die Gesellschaft und befürworten die zwischenmenschliche Interaktion. Dies führt uns zur Einführung verschiedener, interner Happenings, die dem Austausch im Team dienen.

So treffen wir uns beispielsweise jeden Donnerstagmittag zum gemeinsamen Lunch. Neben der Verpflegung sprechen wir dann über Gott und die Welt und teilen Erlebtes.

Weiter findet einmal im Monat der BeeBase Hack-Day statt. Für einen Nachmittag treffen wir uns auf unserer Dachterrasse (die wir natürlich behalten) oder in einem Coworking-Space und Lösen ein gemeinsames Problem. Ob es dabei um interne Prozesse und Tools geht, die eingeführt oder ersetzt werden sollten oder um den Proof of Concept eines potentiellen neuen Produktes – es soll lediglich der Firma und der gemeinsamen Entwicklung dienen. Jeder kann dabei mitbestimmen, welchem Thema wir uns jeweils widmen wollen. So steht die genaue Ausprägung eines solchen Hack-Days im Zentrum unserer ersten Durchführung von nächster Woche, dem 25. Juni. Schliesslich wollen wir etwas gemeinsames schaffen, also soll auch jeder mitbestimmen können.

Das obligate Feierabendbier darf hier natürlich auch nicht fehlen. Während Corona konnten wir das nur via Video-Chat machen, zukünftig werden wir hierfür aber eine Bar unserer Wahl bevorzugen oder den Grill auf unserer Dachterrasse anwerfen.

To be continued…

Für die erfolgreiche Führung eines Remote-Teams gehört natürlich noch viel mehr dazu, als hie und da ein Zusammentreffen zu organisieren. Gerne möchten wir dich auf unsere Reise mitnehmen und transparent von unseren Erfahrungen aus dieser Transformation berichten. Also verliere uns nicht aus den Augen, denn es bleibt spannend!

– Nino –

Published On: 19. Juni 2020 /