Weltweit nutzen rund 500 Millionen Menschen täglich Instagram und die Tendenz steigt fortlaufend. Aber sei ehrlich – hast du dir bei deiner Anmeldung die AGB komplett durchgelesen? Kennst du alle Regeln, die es zu beachten gilt?

Die Wahrheit ist, Instagram hat für gewisse Dinge ziemlich strenge Regeln und die Missachtung dieser können problematisch sein. Ein sogenannter “Shadowban” oder gar eine Sperrung deines Accounts können die Folge sein. Du möchtest auf keinen Fall in solch ein Fettnäpfchen treten? Dann lies dir hier fünf simple Regeln durch, die du unbedingt beachten solltest:

1. Das Verwenden von externen Posting Apps

Instagram hat eine geschlossene API (englisch für „application programming interface“). Das bedeutet die Social Media Plattform erlaubt keine direkte Verbindung von Drittanbieteranwendungen. Du kannst immer noch über Anbieter wie z. B. Hootsuite Bilder hochladen. Doch versprich dir nicht zu viel davon. Das direkte Vorausplanen und automatische Hochladen von Fotos erlaubt Instagram nicht.
Die meisten Social Media Management Apps, wie Hootsuite, arbeiten um dieses Hindernis herum. Du kannst dich beispielsweise in dein Konto einloggen und einen Post planen, indem du bereits den Text schreibst, die Hashtags setzt etc., aber du musst im Anschluss den Post manuell an deinem Smartphone, über die Instagram App freigeben.
Es gibt auch einige Apps, wie beispielsweise Schedugram, die direkt auf Instagram posten. Um auf dein Profil zugreifen zu können,benötigen sie deinen Benutzernamen und dein Passwort. Dies ist aber ein grober Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Instagram.

2. Nutze keine verbotenen Hashtags

Nicht alle Hashtags auf Instagram sind gleich. Manche Hashtags sind verboten und können dich und deinen Account ziemlich schnell ins Aus schießen. Das bedeutet, du und deine Bilder werden für andere nicht mehr angezeigt.
Einige Verbote auf Hashtags sind wohlüberlegt und gerechtfertigt. Sie schützen unter anderem ein jüngeres Publikum auf der Social Media Plattform vor unangemessenen Beiträgen und Inhalten. Damit du keinen verbotenen Hashtag nutzt, solltest du vorab überlegen, welche Hashtags du einsetzen willst. Ob ein Hashtag unter ein Verbot fällt, lässt sich ganz einfach herausfinden. Du brauchst nur in die Suchleiste den gewünschten Hashtag einzugeben. Siehst du im Anschluss eine leere Seite mit dem Schriftzug „Keine Ergebnisse gefunden“ ist dieser verboten.

3. Nicht zu viel posten, liken, kommentieren

Das mag erst einmal merkwürdig klingen, aber Instagram nutzt einen internen und inoffiziellen Filter. Wenn du zu viele Kommentare hinterlässt, z. B. 60 Kommentare pro Stunde, oder einer unglaublichen Menge Menschen in sehr kurzer Zeit folgst, wirst du als Bot oder Spammer eingestuft. Instagram möchte reale Menschen, echten Content und richtige Interaktion auf seiner Plattform. Mit einem derartigen Verhalten suggerierst du dem Algorithmus, dass du kein echter Mensch bist oder ohne wirkliches Interesse an den Accounts spammst. Es ist für ein kontinuierliches Wachstum deines Accounts natürlich notwendig mit anderen Nutzern zu interagieren, aber die Social Media Plattform hat da ein wachsames Auge drauf.

4. Halte dich von den Robotern fern

Instagram ist zu einer grossen Plattform mit unglaublich viel Werbewirkung für große Unternehmen geworden. Der Anreiz, mit ein paar Bildern Geld zu verdienen, ist immens und das zieht auch Geschäftsmodelle an, die von Instagram nicht gerne gesehen werden.
Das Geschäft mit Bots ist so eins. Bots, die automatisch kommentieren, folgen und entfolgen, können eine verlockende Art und Weise sein, dein Profil mit wenig Aufwand zu vergrößern. Aber sollte die Social-Media-Plattform dahinter kommen, ist es möglich, dass dein Account gesperrt wird.

5. Bilder reposten – aber richtig!

Eine nette Art der Vernetzung ist das Reposten von Bildern. Besonders Unternehmen und Webshops nutzen diese Funktion ganz gerne. Bei anderen Plattformen ist leicht ersichtlich, wer der eigentliche Ersteller des Inhalts war. Instagram macht es seinen Nutzern da etwas schwieriger. Oft genug gibt es Regelverstöße und Missbrauch von Bildern anderer Nutzer, weil die Originale ohne Erlaubnis geteilt oder der ursprüngliche Account nicht genannt wurde.
Daher ist es ungemein wichtig, dass du, falls du mal ein Bild von jemand anderem auf deinem Account postest, den Besitzer um Erlaubnis fragst und im Post markierst oder ihn im Text erwähnst. Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du die Hashtags #regram oder #repost nutzen.