Start-up-Firmen sind wie ein Spiegel der Innovationsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes. Es handelt sich um Jungunternehmen, die neue technologische oder kommerzielle Ideen umsetzen und ein hohes Wachstumspotenzial aufweisen. Auch in der Schweiz schiessen Start-ups aus dem Boden. Wie wirkt sich dieser Trend auf die Wirtschaft aus? Was könnte sich zum Beispiel auf dem Arbeitsmarkt ändern?

Start-ups als Jobmotor der Zukunft

In der Schweiz boomt die Wirtschaft seit Jahren wie kaum in einem anderen Land. Das hat verschiedene Ursachen. Fest steht, dass ein wichtiger Motor für die Entwicklung des Arbeitsmarktes die Gründung von Start-up-Unternehmen ist. Experten sprechen sogar von einer Revolution der Arbeitsbedingungen durch diese Neugründungen. Doch wie misst man eigentlich einen Trend auf dem Arbeitsmarkt?

Diese Start-ups gehen mit Innovationen an den Markt. Solche Neuerfindungen bieten in Zukunft zahlreiche Möglichkeiten für Jobs verschiedenster Arten. Davon haben wir in der Schweiz jede Menge. Start-ups und Neugründungen werden derzeit vor allem von Dienstleistern, wie Designer- oder Beraterfirmen, ebenso wie von Gastronomen oder auch von Technologieunternehmen vorgenommen. Doch worin genau besteht die Revolution des Arbeitsmarktes durch Start-ups? Heute streben Start-up-Gründer im Vergleich zu früher ein immer grösseres Wachstum an. Die Gründer wollen ein grosses Unternehmen erschaffen, welches etliche Arbeitsplätze schafft. Somit ist von einer Revolution der Verhältnisse zu sprechen. Im Gegensatz zu einem stagnierenden haben wir hier einen blühenden Arbeitsmarkt. Immer neue Start-ups schiessen aus dem Boden, die nie da gewesene Dienstleistungen und Produkte anbieten. Damit werden nicht nur neue Arbeitsplätze geschaffen, sondern ganz neue Arbeiten erfunden. Die Start-ups von heute sind die potenziell grossen Arbeitgeber der Zukunft. Doch nicht nur die blosse Anzahl und die Umwälzungen erinnern an eine Revolution.

Revolutionierungen der Arbeitswelt

Wenn die gleichen grossen Firmen als Hauptarbeitgeber für längere Zeit in einem Land vorherrschen, stagnieren die Arbeitsbedingungen. Diese werden von den Leitern der dominanten Unternehmen bestimmt. Der Arbeitnehmer hat kaum eine Wahl, als einen Arbeitsplatz zu den angebotenen Konditionen der Kolosse anzunehmen. Die Start-ups giessen Wasser auf die Mühlen. Oft herrschen in den neu gegründeten Unternehmen andere, neue und innovative Arbeitsbedingungen. Häufig werden Unterhaltungsmöglichkeiten, wie Spielautomaten, Siesta-Einheiten oder sogar ein Hundegarten angeboten. Doch abgesehen von diesen verrückten, innovativen Ideen bieten Start-ups auch kleinere aber dennoch gewichtige Vorteile, wie einen Kaffeeautomaten, Gleitzeit oder eine 30-Stunden-Woche. Neben den angenehmen Arbeitsbedingungen lockt auch die oftmals flache, aus dem Englischen entlehnte Hierarchie in den Firmen. Du sprichst deinen Chef locker mit „Du“ an und fühlst dich wohl am Arbeitsplatz. Das liegt häufig auch daran, dass Start-ups jungen Arbeitskräften die Chance geben, sich zu beweisen. Wichtig ist bei Neugründungen heute die Digitalisierung. Prominente Beispiele für eine erfolgreiche Digitalisierung und ein boomendes Unternehmen sind Spotify, Uber oder die von Elon Musk gegründeten Unternehmen Tesla oder SpaceX. Eine neu designte Website oder eine entwickelte App kann einen oder 1.000 Kunden anlocken. Die Digitalisierung ermöglicht den Unternehmen ein rasches Wachstum. Wichtig ist, dass es auf dem Arbeitsmarkt nun eine enorme Auswahl gibt. Davon profitieren Arbeitnehmer und Arbeitgeber ebenso wie die Volkswirtschaft. Der Arbeitnehmer kann sich nun denjenigen Arbeitsplatz heraussuchen, der die für ihn passendsten Arbeitsbedingungen bereithält. Arbeitgeber können sich selbst verwirklichen und haben dank der Digitalisierung die Aussicht auf ein schnelles Wachstum ihres Unternehmens. Die Wirtschaft profitiert von der wachsenden Konkurrenz am Markt. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten ergibt sich.

Mehr Einblicke in ein Start-up erhältst du in unserer Blog-Reihe „BeeHind The Scenes“. Hast du dich schon mal gefragt, was die richtige Ausstattung am Arbeitsplatz ist?