Welcome back! Nach meinem ersten Beitrag,  folgt hier nun die Fortsetzung der Blog Reihe “BeeHind The Scenes”.

Wie es der Titel schon preisgibt und wie angekündigt, blieb es also nicht nur bei einem Praktikum. Aber alles von Anfang an.

Nach meinem innerlichen Kampf um die Entscheidung, über welchen ich in meinem ersten Beitrag erzählt habe, stand ich nun vor einer völlig neuen Ausgangslage, wie ich sie mir nicht denken konnte.

Wie ich nach meinen Ferien gedacht habe, ich könnte noch einen Monat das Leben als “ noch nicht arbeitender “ geniessen, stellte sich schnell als falsch heraus. Innerhalb weniger Tage unterschrieb ich meinen Praktikumsvertrag als zukünftiger Social Media Manager und besiegelte somit meine nähere Zukunft bis Ende Jahr. Innerhalb einer Woche begann sogleich auch mein Abenteuer bei BeeBase.

Der erste Tag kam näher und ich durfte bereits mit meinem neuen Chef zur Arbeit fahren. Erstmal angekommen, wurde ich in die heiligen Hallen eingewiesen und bezog meinen ersten Schreibtisch. Nach der kompletten Aufrüstung mit technischem Material, wurde ich durch meine beiden Vorgesetzten eingewiesen. Trotz des grossen Stresses, die sie als Geschäftsführer in so einer Startphase hatten, nahmen sie sich viel Zeit für mich und ich fühlte mich sehr schnell bestens aufgehoben.

In der ersten Zeit galt es für mich, sich mit den neuen Tätigkeiten und Aufgaben vertraut zu machen. Was mich von Anfang an schon begeisterte, war die moderne Arbeitsweise mit Hilfe verschiedenster Methoden und Tools. So wurde die Kommunikation über ein Messenger ähnliches Programm sehr vereinfacht.
Durch eine gewisse Routine, die man nach kurzer Zeit bekommt, blühte ich immer mehr auf und genoss das Vertrauen und die Selbständigkeit, die man mir anvertraute. Auch der Vorteil von Homeoffice musste ich ausgiebig ausprobieren und gefiel mir natürlich sehr. Durch meine Zugehörigkeit zur Generation, welche mit Social Media aufgewachsen ist, kann man sagen, dass mir die Grundkenntnisse für meine Tätigkeit leicht in die Wiege gelegt wurde. Ergänzend dazu hatte ich meinen Rucksack der Universität dabei.

Schnell musste ich erkennen, dass dieses Vorwissen zwar hilfreich war, aber keineswegs immer brauchbar. So wurde mir bei meinen ersten Recherchen die universitäre Bildung zum optimalen Partner, als es jedoch darum ging, daraus ein Modell abzuleiten und zu entwickeln, verfehlte es seinen Zweck ziemlich. Ich musste mir eingestehen, dass die gelernte Theorie als Grundfundament in einer sterilen Umgebung funktionierte, aber in einem Betrieb noch viele weiteren Einflüsse dazu kamen und diese Theorien störten. Zusätzlich war ein kleines Abweichen von der Konzentration, so wie es an der Uni des öfteren passieren kann, in einem Unternehmen nicht vorteilhaft, da durch die grösseren Einflüsse Probleme entstehen können.

So waren meine ersten Wochen ein Balanceakt, herauszufinden welche Grundbausteine ich aus der Universität weiter mitnehmen soll und von welchen ich mich trennen musste. Damit kam in meine Arbeit fortlaufend eine steigende Professionalität rein, was auch mir vieles vereinfachte. Hierbei konnte ich sicherlich auch viel von den Tipps meiner beiden Chefs profitieren.

Im Übrigen verstrichen meine ersten Wochen und ich freundete mich mit der Arbeit weitgehend an.
Als nach einer kurzen Zeit meine Chefs mich auf ein Gespräch ins Sitzungszimmer bestellten, wusste ich nicht wirklich, was war und der Kopf begann wieder einmal zu rattern.

Als mir auf einen Schlag das erste mal gekündigt wurde und zusätzlich der neue Vertrag für eine Festanstellung vorgelegt wurde, konnte ich mir das Lachen nicht verkneifen. Noch vor wenigen Wochen kam ich mit Fernweh aus Thailand zurück, mit einem Bachelorabschluss in der Tasche und keiner Ahnung wie und wo weiter. So schnell kann sich das Blatt anscheinend wenden.
Nach kurzem Nachdenken und erneuten Gesprächen mit meinen Eltern unterschrieb ich das neue Arbeitspapier und zählte somit vollumfänglich zum Team von BeeBase.
Weshalb mich jedoch ein Telefonanruf kurz nach der Unterzeichnung wieder verunsicherte und wie sich mein Facebook-Status bei BeeBase seit da verändert hat, erzähle ich gerne in meinem nächsten Beitrag.

Adiós, Luca

> Hier geht es zu meinem dritten Beitrag „Das Internet wird zu meinem täglichen Freund/Feind“.